
Berlin nach dem Krieg
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Art.Nr.: 20250040
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Stunde Null 1945 - das zerstörte Berlin in Bildern
Es gleicht einem Trümmerfeld. Bahnhöfe, Kaufhäuser, tausende Wohnhäuser und Kirchen liegen in Schutt und Asche. Doch durch das zerstörte Kirchendach fällt die Sonne. Kinder spielen vor dem Altar. Verhärmte Frauen schneiden sich Stücke aus Pferdekadavern. Männer wuchten eine Straßenbahn in die Gleise. Am Wannsee lassen sich amerikanische Soldaten mit hübschen Mädchen fotografieren. Soldatinnen in der Uniform der Roten Armee regeln den Verkehr, der keiner ist. Ein britischer Officer mustert kritisch einen »Persilschein«, und zwischen den Ruinen wächst der Löwenzahn ...
Fotos sind besser als jedes Gedächtnis. Sie können nicht vergessen, nichts beschönigen. Viele der Momentaufnahmen, die in diesem Bildband versammelt sind, scheinen eine Metropole darzustellen, die am Ende ist, doch sie ist es nicht. Wie wir heute wissen und wie man es damals hoffte. Der Verleger Frank Schumann und der Fotograf Peter Kroh bezeugen in diesem einzigartigen Bildband das Ende des Krieges, den Aufbruch aus den Ruinen und den Mut sowie die Ausdauer der Überlebenden.
Versammelt ist eine Auswahl von rund 300 weitgehend unveröffentlichten Fotos, die seit Jahrzehnten im Archiv des Berliner Verlages liegen. Wo Tageszeitung gemacht wird, braucht man aktuelle Bilder, keine alten. So setzten sie Staub an. Und konnten jetzt entdeckt werden. Sie dokumentieren die Stunde Null und sind zugleich Memento: niemals wieder!
Berlin nach dem Krieg - Unbekannte Bilddokumente
Autoren: Frank Schumann/Peter Kroh
288 Seiten




